Zweckoptimist hat geschrieben: Und ja, das Ende der Ownership Society ermöglicht auch einen Wchsel der politischen Hegemonie, so dass Menschen, wenigstens ein Stück vom Wahn der individuellen Wohlfahrt durch Individualeigentümerschaft befreit, z. B. in ihren Wahlentscheidungen wieder andere Politikkonzepte zumindest tolerieren.
Hi ZO,
es ist unmöglich dass die Menschen gegen den "Wahn(!) der Individualeigentümerschaft" handeln, also gegen eigenes Interesse handeln.
Es geht nicht um ein Ende sondern um eine gerechte Eigentümergesellschaft.
Die herrschende Kaste hat längst begriffen, dass sie aus den Bürgern eine Eigentümergesellschaft machen muss, wenn sie einen Crash vermeiden will.
Selbstverständlich möchte sie bei der anstehenden Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse in der Zukunft weiter über die Verteilung des BIP´s selbst entscheiden.
Dazu wollte sie bei diesen Wandel noch Gewinne einstreichen.
Die gleichen Versuche haben die Machtinhaber am Ende der Sklavenhaltergesellschaft unternommen und peu à peu die Lage der Sklaven ausgebessert.
Es hat nicht gereicht und der Feudalismus als neue Gesellschaftsordnung wurde eingeführt.
Als später der Feudalismus auch nicht mehr funktionsfähig wurde hatten die Feudalherren Erleichterungen und Änderungen eingeführt (Colbertismus).
Es hat nichts geholfen und der Kapitalismus wurde eingeführt.
Und dieser befindet sich jetzt in seiner Finalphase. Er funktioniert nicht mehr.
Die Kapitalisten sind am laborierten wie sie, mit Gewinn, eine Änderung selbst überstehen könnten.
Die Lösung war die Eigentümergesellschaft von Bürgern, die an die Banken lange Jahre gebunden werden.
Weil die Kapitalisten auch bei diesem Schritt nicht bereit waren (wie immer) auf Gewinne zu verzichten, ist es mit der Vergabe der Immobilienkrediten in den USA nicht gelungen eine Eigentümergesellschaft zu bilden sondern eine insolvente Schuldnergesellschaft, die ihr letztes Geld verloren hat..
Die Banken werden durch Steuergeldern, also vom fremden Geld, vom Geld der arbeitenden Bürgern, saniert.
Die Bezeichnung „Eigentümergesellschaft“ ist im diesen Fall nur ein Lockvogel.
Das Ziel ist richtig, aber in einer Situation in der es immer weniger normal bezahlte Arbeit und immer mehr Rentner gibt, der Weg dazu führt, nur über das Eigentum aller an der Umwelt. Jeder, der die Umwelt benützt, zahlt dafür in die bürgereigene Umwelt AG, von der jeder Bürger eine unveräußerliche Aktie lebenslang besitzt. (Terrismus)
So sind alle Bürger an allen Tätigkeiten direkt beteiligt und beziehen lebenslang eine Dividende.
Die garantiert eine ständige Nachfrage, denn ohne Nachfrage gibt es keine Produktion und dann bricht jedes gesellschaftliche System zusammen.
Gruß
T.
Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf.
Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt ist ein Verbrecher (Galileo Galilei)